Maiszünsler

Der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis) ist ein Falter, dessen Larven erhebliche Schäden im Maisanbau verursachen: Sie fressen sich durch die Stängel, was die betroffenen Pflanzen massiv schwächt. Die Pflanzen knicken um und der Nährstofftransport in die Kolben wird unterbrochen. Zudem bilden die Bohrlöcher Eintrittspforten für mykotoxinbildende Fusariumpilze, was bei Weiterverarbeitung zu Tierfutter eine Schwächung der Tiere zur Folge haben kann.

Je nach Witterung beginnt ab ca. dem 10. Juni die Migration der Zünslerfalter aus dem alten Maisschlag des Vorjahres in den neuen Maisbestand. Damit startet die Eiablage des Maiszünslers.

Weiblicher Maiszünsler
Weiblicher Maiszünsler
Larve des Maiszünslers im Stängel
Larve des Maiszünslers im Stängel
Larve des Maiszünslers im Kolben
Larve des Maiszünslers im Kolben
Durch die Bohrlöcher vom Maiszünsler sind Fusariumpilze in die Pflanze eingedrungen. Die betroffenen Pflanzen knicken um.
Durch die Bohrlöcher vom Maiszünsler sind Fusariumpilze in die Pflanze eingedrungen. Die betroffenen Pflanzen knicken um.