AGRO LINE

Silieren

für einwandfreie Silagen

 

Einsatz und Anwendung von CONSERVIT:

  • Natur- und Kunstwiesengras
  • Alle Klee-Arten
  • Leguminosengemenge
  • Zuckerrübenlaub
  • Rübenschnitzel
  • Nassmalz

CONSERVIT wird dem Erntegut während des Abladens – von Hand oder mit
Dosiergerät auf Förderband, Häcksler oder Gebläse – in der gewünschten Menge gleichmässig zugesetzt. Es kann auch im Silo auf dünne Futterschichten verteilt werden. CONSERVIT ist gut streubar, stiebt und klumpt nicht und ist in verschlossenem Zustand gut lagerfähig.

Aufwandmenge

Silierbarkeit des Futters

Konservierungsgut

CONSERVIT

leicht/mittel

gut angewelktes Gras (ca. 30 % TS),
saubere Rübenblätter, Grünmais

200 g/100 kg Futter

schwer

nicht oder ungenügend angewelktes,
eiweissreiches (junges, kleereiches) Futter, Nassmalz, Rübenschnitzel

300 g/100 kg Futter

sehr schwer

nicht angewelktes, nass gewachsenes, verschmutztes, eiweissreiches mastiges Futter

400 g/100 kg Futter

Lassen Sie Nachgärungen keine Chance!

Einsatz und Anwendung von MAIS-CONSERVIT:

  • Silomais
  • Stark angewelktes Futter mit hohem Trockensubstanzgehalt

Ein Sicherungszusatz ist dann angezeigt, wenn keine optimalen Silierbedingungen vorliegen. Meist genügt eine Behandlung der obersten 1– 2 Meter, da hier Lufteinschlüsse wegen ungenügender Verdichtung häufig sind und die Fütterung oft in die warme Jahreszeit fällt. Bei besonders ungünstigen Bedingungen – falls mehrere der nachstehend genannten Kriterien auftreten – ist eine Ganzbehandlung empfehlenswert.

 

MAIS-CONSERVIT ist einzusetzen, wenn:

  • der Silomais zu reif, der Trockensubstanzgehalt zu hoch (über 32% TS) und dadurch eine dichte Lagerung erschwert ist.
  • die Häckselqualität schlecht und die Silage dadurch ungenügend verdichtet ist.
  • die Transportzeit des Häckselguts lang ist, da sich die Hefepilze in dieser Zeit stark vermehren können.
  • die vorgesehene tägliche Futterentnahme zu klein ist.
  • eine Sommerfütterung der Maissilage vorgesehen wird.
  • die Silos nicht luftdicht sind.

Aufwandmenge:

300 g MAIS-CONSERVIT/100 kg Silomais
= 900 g/m3 Siloraum auf Häckselwagen
= 1800 g/m3 Siloraum, abgesetzte Silage


Dies ergibt folgende Mengen MAIS-CONSERVIT:


Siloabschluss-Behandlung
Behandlung der obersten zwei Meter (nicht abgesetzt)
Silodurchmesser 4 m = 25 m3 = 22,5 kg MAIS-CONSERVIT
Silodurchmesser 5 m = 40 m3 = 36,0 kg MAIS-CONSERVIT

 

Ganzbehandlung

Für eine Hektare Silomais (160 dt. TS/ha) = 150 kg MAIS-CONSERVIT

das vorteilhafte flüssige Siliermittel


Vorbeugender Einsatz, zur Verhinderung von Nachgärungen.

Silagen (Grünfutter, Silomais) mit einem hohen Trockensubstanzgehalt oder solche, die erst im Sommer verfüttert werden, sind besonders gefährdet und werden deshalb mit Vorteil bereits beim Einsilieren behandelt.


Aufwandmenge:
0,4–0,6% = 400–600 g/100 kg Futter
entspricht ca. 3,25 Liter/m3

 

Bekämpfung von Nachgärungen.


Aufwandmenge:
0,75 % = 750 g pro 100 kg Futter

 


Ist die Nachgärung bereits aufgetreten, so muss diese
wie folgt behandelt werden:

  1. Die oberste Schicht der bereits erwärmten Silage entnehmen und behandeln:
    3 l pro m2 einer CONSERVIT-liquid/Wasser-Lösung im Verhältnis 1:6. Das Futter kann sofort verfüttert werden.

  2. Behandlung im Silo: Damit eine genügende Tiefenwirkung von 50-75 cm erreicht wird, ist eine grosse Wassermenge erforderlich.

    Pro m2 2,5 l CONSERVIT liquid verdünnt mit 50–75 l Wasser – also im Verhältnis von 1:20 bzw. 1:30 (1 Teil CONSERVIT, 20 bzw. 30 Teile Wasser).

Konservierung von Feuchtgetreide:
Bitte verlangen Sie unseren detaillierten Prospekt.

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